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Im Juni sind Ulrike und Volker mit ihren Hunden Nala und Sir Henry nach Frankreich in den Urlaub gefahren.
Sie haben eine Rundreise durch die Normandie gemacht und sind ca. 2500 km gefahren. Auf dem Campingplatz in Pieux " le grand large" ist ihnen dann dieser Hund zugelaufen. Er war am Abend plötzlich am Wohnwagen und ging nicht mehr fort.
Gegen 23.00 ist Volker mit ihm zur Bar gegangen, um zu fragen, ob ihn jemand kennt oder vermisst. Aber der Hund war weder vom Campingplatz, noch aus der umliegenden Nachbarschaft.
Er schlief in dieser Nacht bei uns im Auto.
Am anderen Tag wurde die Polizei benachrichtigt und Ulrike und Volker warteten darauf, dass er abgeholt wird. Weder die Polizei noch die Besitzer kamen.
Ulrike rief gegen mittag bei Tasso an und die Frau sagte ihr, sie solle auf jeden Fall etwas unternehmen, z.B. mit ihm zum Tierarzt, um die Chipnummer bestimmen zu lassen.
Zu spät... in diesem Moment kam ein Kastenwagen von der Stadt. Ulrike nahm das Halsband, das er von Hery trug ab. Der Mann von der Stadt nahm den fremden Hund an die Kette mit neuem Halsband, band ihn hinten im Auto fest und schon war er weg. Dank ein paar Brocken Französisch wußten Ulrike und Volker wenigstens, dass er ins Tierheim nach Pieux kam.
Trotzdem war dann Trauer angesagt bei Ulrike und Volker. Der kleine Kerl liess ihnen keine Ruhe. Am Nachmittag baten sie die Rezeptionistin, doch einmal im Tierheim anzurufen, ob der kleine Kerl abgeholt wohl wurde.
Aber niemand hatte sich nach ihm erkundigt.
Am 13.06. hatten Ulrike und Volker ihren 5 Hochzeitstag und eigentlich blieben sie immer nur max. zwei Nächte auf einem Campingplatz, um dann weiterzufahren.
Aber diesmal blieben sie.
Am Nachmittag haben sie dann erfahren, dass niemand den kleinen Streuner abgeholt hat, und da er nicht gechipt war, würde man ihn nach sieben Tagen töten. Für Ulrike und Volker stand damit fest: Wir holen ihn da weg!
Dann kam das Wochenende und sie mussten warten. Am Montag sind sie gleich um 8:30 zum Amt, mussten nach einer Stunde wiederkommen und man fuhr mit ihnen zum Tierasyl.
Dort saß er dann und hat sich soooo gefreut. 41,00€ Futter und Tierartzkosten haben Behrmanns bezahlt und dann kam er mit.
Getauft haben sie ihn auf den Namen Louis. Mit seiner neuen Familie ging es dann noch weiter auf drei andere Campingplätze und letztlich 1300 km wieder zurück nach Hause.
Eigentlich wollten Ulrike und Voker keinen dritten Hund... aber da er sich sowohl mit Nala und Henry, als auch mit den beiden Siamkatzen zuhausen nach kurzer Zeit gut verstand und so problemlos ist, bleibt er nun bei Behrmanns.
Er geht mit Volker Joggen, Shoppen und auch mit zum Essen. Er ist super verspielt und versteht sich mit jedem Hund !!!!!!!!! Wenigstens einer aus der Meute :o))
Wahrscheinlich ist er ein Fox Terrier oder Foxmix, ca 2-3 Jahre alt , kastriert und schon sehr gut erzogen.
Auf dem Hundeplatz wird er mit Ulrike unterwegs sein, aber ansonsten zählt er als “Volker´s Hund”, so dass Ulrike weiterhin konzentriert mit Nala und Henry arbeiten kann.
Da hat sich mal einer seine Wunschfamilie erfolgreich ausgesucht!
Herzlichen Glückwunsch, Louis! Wir freuen uns für Dich - und auch für den Rest Deiner neuen Familie!
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